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BfDI erneut als innovative Aufsicht ausgezeichnet

17.02.2026

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) ist zum zweiten Mal mit dem „Most Innovative Regulator Award“ im Rahmen der „European Blockchain Sandbox“ ausgezeichnet worden.

Die Blockchain Sandbox ist ein Projekt der Generaldirektion CNECT der EU- Kommission, in die innovative Blockchain-Projekte aus unterschiedlichen Branchen zusammen mit Aufsichtsbehörden regulatorische Fragen zu konkreten Anwendungsfällen klären konnten. Besonderer Fokus lag dabei auf Innovationen aus dem Finanzsektor, wo Blockchain-Technologien besonders breite Anwendung finden.

Zum bereits dritten Mal haben nun 20 Projekte den Sandbox-Prozess durchlaufen. Use-Case-Teilnehmer wurden mit Aufsichtsbehörden „gematcht“, die über besondere Expertise zu den Fragestellungen in dem jeweiligen Projekt verfügen. Die BfDI konnte so dazu beitragen, Vertreterinnen und Vertretern eines wichtigen Technologiesektors europäischen Datenschutz und das Prinzip „Datenschutz by Design“ näherzubringen. Gerade bei Akteuren, die von einem US-amerikanischen Verständnis der entsprechenden Begriffe und Konzepte geprägt sind, konnte die BfDI für Verständnis für die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung an die Verarbeitung personenbezogener Daten werben. Andere Aufsichtsbehörden haben beispielsweise Expertise zu Fragen der Cybersicherheit, Finanz- oder KI-Regulierung beigesteuert. Drei unabhängige Forschende haben das Engagement der BfDI in dem Projekt für besonders wertvoll befunden. Insgesamt sieben von 120 teilnehmenden Behörden aus ganz Europa wurden mit dem Award ausgezeichnet.

Die Durchführung der Blockchain-Sandbox betreut die Anwaltskanzlei Bird & Bird im Auftrag der EU-Kommission. Die aus der Sandbox entstandenen „Best Practices“ wurden hier veröffentlicht.

(Quelle: BfDI, Kurzmeldung v. 17.02.2026)